Künstler

Stefan Senf

Stefan Senf, geboren 1977, entwickelte bereits früh ein Interesse an sämtlichen Formen elektronischer Musik. Er war zunächst DJ, experimentierte mit selbst gebauten Tape-Loops, Plattenspieler und nahm kontinuierlich Musik vom Radio auf, was ihn prägte und zum Zusammenschluss mit Radio Buschfunk führte. 1995 produzierte er seine ersten beiden Vinylveröffentlichungen, betreute danach das Plattenlabel Brutal Chud und gründete 1998 Suburban Trash Industries. Senf hat bisher alles zwischen Hardcore und Broken, Breakbeats, Digital Hardcore, Noise, Experimental, Breakcore, Ambient/Drones, Electronica gespielt und produziert. Zu seinen aktuellen Projekten zählen Ambient/Drones Liveset (aufgeführt in der Opera Royal de Wallonie, Liège), verschiedenen Arbeiten für den Künstler Markus Draper, für den er seit 2006 Soundtracks zu Installationen und Kurzfilmen erstellt, sowie die Projekte Orkester Kubiczek (zusammen mit Elektronik Produzent Echology) und Assimilation Process. In jüngster Zeit widmete er sich vermehrt der Vertonung von Stummfilmen. Unter anderem hat er mit zahlreichen analogen und digitalen Musiker Stummfilme wie »Panzerkreuzer Potemkin«, »Häxan«, »Die Passion der Jungfrau von Orléans«, »Die gestohlene Bombe« mit neuen Soundtracks versehen. Außerdem kooperierte er mit Schüler*innen des Sächsisches Landesgamnasium für Musik Carl Maria von Weber bei der Interpretation klassischer Werke.

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