Event:
08.11.2026 19:00 | Beyond The Club | 32,00 €
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Dominic Kießling ist ein deutscher multidisziplinärer Visual Artist. In seiner aktuellen künstlerischen Praxis verwandelt er großformatige Strukturen aus Folie mithilfe von Ventilatoren, Haartrocknern oder menschlicher Performance in kinetische Installationen.
Da seine Arbeitsweise stark experimentell geprägt ist, befindet sich auch seine künstlerische Praxis in einem stetigen Wandel. Angetrieben von einer großen Neugier auf neue visuelle Ästhetiken hat er bereits zahlreiche kreative Disziplinen durchlaufen – darunter Produktdesign, computergestütztes Motion Design, Audiovisualisierung und Live-Video-Performance.
Dominic Kießling studierte Industriedesign in Dresden, wo er 1984 geboren wurde. Nach seinem Abschluss im Jahr 2009 schloss er sich dem Berliner Studio für Motion- und Bühnendesign Pfadfinderei an. Dort arbeitete er als Creative Director und war für die visuelle Gestaltung großer internationaler Tourneeproduktionen und Markenveranstaltungen verantwortlich. Diese Zeit prägte seine kreative Arbeitsweise maßgeblich – insbesondere den Einsatz digitaler Designwerkzeuge zur Gestaltung immersiver audiovisueller Erlebnisse.
Nach zehn Jahren intensiver digitaler Designarbeit für renommierte Künstler:innen und Marken entschied er sich 2019, nach Dresden zurückzukehren und sich wieder stärker analogen Bereichen der visuellen Kunst zuzuwenden. Angetrieben von seiner Neugier auf neue Ästhetiken begann er erneut zu forschen und mit neuen Materialien und Techniken zu experimentieren. Aufbauend auf seinen Erfahrungen mit digitalen Designwerkzeugen und immersiven audiovisuellen Shows untersuchte er, wie sich vergleichbare Erlebnisse mit einem bewusst reduzierten Low-Tech-Ansatz erzeugen lassen.
2023 mietete er ein altes Fabrikgebäude, um eines seiner bisher ambitioniertesten Projekte zu beginnen. Mit kaum mehr als einem Haartrockner und einigen Plastiktüten begab er sich auf eine kreative Reise mit dem Ziel, großformatige, beinahe lebendig wirkende Ästhetiken zu erschaffen. Schon bald erkannte er, dass er eine visuelle Sprache mit enormem Potenzial gefunden hatte – eine, die sein zukünftiges künstlerisches Schaffen maßgeblich prägen würde.


