Assimilation Process

Assimilation Process

Assimilation Process klingt elektronisch, digital, futuristisch, massiv, uneben, sphärisch und düster zugleich. Es ist ein lebendiger Mix digital verarbeiteter Klänge in Kombination mit Fieldrecording (Außen- bzw Feldaufnahmen) und anderen analogen Tonquellen. Das Projekt absorbiert dabei die unterschiedlichsten Einflüsse aus vielen Jahren Musikproduktion um daraus eine neue Einheit zu formen. Die Liveshow erschafft langsam einen unmittelbaren Druck und durch Rhythmusstrukturen intensiviert, wird der Raum von einer spannenden Atmosphäre erfüllt. Dabei hat die Show einige unvorhersehbare Stellen und der gewillte Zuhörer wird bedingt durch die kontrastreiche Dynamik des Sets in einen wachsamen Zustand versetzt.
Es ist nicht nur als reines Anhörprojekt gedacht, da es auch eine Orientierung zum Dancefloor gibt. Stefan Senf’s (aka Noize Creator) aktuelles Projekt startete offiziell zur Cynetart, im November 2012. Die Art einer Assimilation Process Liveshow ist im Vergleich mit einem herkömmlichen Clubset völlig verschieden. Es ist eine Art Spagat zwischen Sound Design und Rhythmusmustern, welche den Soundtrack zu einem scheinbaren Film bilden.
Es verwundert also nicht, dass Assimilation Process zusammen mit Analogue Audio Association bei »Beats & Battleships« in einem Boot sitzt, um Sergej Eisensteins Kultfilm »Panzerkreuzer Potemkin« einen neuen Soundtrack zu verleihen. Dafür grub er in einem alten Tonarchiv und fand dort alte Bänder, die bislang ungehörte Sounds enthalten.

Dresden Audio Visiual Experience