DAVE

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DAVE Dresden Audio Visual Experience

DAVE denkt Clubkultur anders. Seit 2014 tritt das Festival an, um den Alltag der elektronischen Musik in Dresden aufzubrechen und deren Grenzen neu zu verschieben. Es sorgt für Bewegung und Begegnungen in der Dresdner Clubkultur. Dazu baut DAVE elektronische Klanglandschaften an vertrauten, aber auch außergewöhnlichen Orten. Menschen werden zusammengebracht, die sich sonst kaum zum kulturell Austausch treffen.

Zudem werden einzigartige kulturelle Erfahrungen geboten, die der Stadt offenbar gut zu Gesicht stehen. Immerhin wurde das Festival 2015 mit dem städtischen Förderpreis ausgezeichnet. DAVE findet zwar in Dresden statt, zeigt sich aber ausdrücklich offen gegenüber Künstlern und Projekten aus anderen Städten oder Ländern. Plattformen wurden geboren, die Profis und Nachwuchskünstler dazu befähigen, selber spannende Projekte zu gestalten und auch aktiv bei DAVE mitzumachen, egal ob in musikalischem oder visuellem Rahmen. Das vielfältige Programm ist deshalb nicht nur abwechslungsreich, sondern auch lehrreich.

 

DAVE 2014

Die Premiere von DAVE 2014 war ein voller Erfolg. Bei über 25 Veranstaltungen gelang es mehr als 3.500 Besucher für DAVE zu begeistern. Sieben Clubs, zwei Kinos, eine Kirche und das Barockpalais im Großen Garten dienten als Location. Schon die Eröffnung, bei der Filmmaterial zum Thema Weltall-Erde-Mensch in Echtzeit arrangiert und live vom Dresdner Musikkollektiv Analogue Audio Association vertont wurde, machte neugierig auf die folgenden Tage. Bis dato einzigartige Veranstaltungen wie das Ambient-Konzert in der Martin-Luther-Kirche oder die Vortragsreihe „8×8“ mit Machern aus der Dresdner Kulturszene wechselten sich mit bereits bewährten Veranstaltungskonzepten wie dem Laptopbattle oder Morphonic Lab ab. Bei Workshops zu unterschiedlichen Themen wurde Wissen vermittelt, das unmittelbar angewendet wurde. Auf den zahlreichen Partys und Konzerten spielten hochkarätige, internationale Gäste aller Altersgruppen wie Roedelius, Ebo Taylor, Ulf Langheinrich, Portable oder Addison Groove neben Dresdner Lokalhelden und Nachwuchskräften.

 

DAVE 2015

Das zweite DAVE-Jahr vereinte fast 50 Veranstaltungen in 17 Locations unter einem Festivaldach. Ein Schwerpunkt wurde wieder auf Veranstaltungen in Locations gelegt, die normalerweise nicht im Clubkontext stattfinden. So spielten etwa Elektronik-Musiker in der Martin Luther-Kirche. Dabei wurden die außergewöhnliche Architektur der Kirche in der Dresdner Neustadt von spannenden Visuals in Szene gesetzt. Im Militärhistorischen Museum vertonten Dresdner Klangkünstler derweil live Sergej Eisensteins Film-Klassiker Panzerkreuzer Potemkin. Das Zusammenspiel von Bild und Ton wurde auch beim DAVE-Opening in der Schauburg und der Veranstaltung Spectra untersucht. Daneben lockte ein vielfältiges Party-Angebot für Freunde verschiedener elektronischer Genres. Auch die Nachwuchsförderung nahm traditionell einen wichtigen Platz im Programmportfolio ein, so etwa mit zahlreichen Workshops und dem Kurzvortragsformat 8×8. Außerdem konnten sich die angehenden Künstler in Producer- und DJ-Contests üben.

Locations: Altes Wettbüro / Bon Voyage / Chemiefabrik / Groovestation / Martin-Luther-Kirche / Militärhistorisches Museum / Musikhaus Korn / Nikkifaktur / Palais Großer Garten Paula / Sabotage / Schauburg / Scheune / Sektor Evolution / Solidoor / Zeitenströmung / Zille

 

 

Künstler 2015

DAVE setzt bei der Künstlerauswahl seit der ersten Veranstaltung 2014 auf eine Mischung aus Nachwuchskünstlern aus der Region sowie etablierten Produzenten, DJs und Visual Artists. So setzte sich Raster Noton-Mitbegründer Frank Bretschneider beim Opening mit dem Subharchord auseinander, einem frühen Synthesizer, der insbesondere Untertöne in die Klangerzeugung einbezieht. Die Dresdner Urgesteine Analogue Audio Association und Assimilation Process hüllten in einer einzigartigen Performance den Film Panzerkreuzer Potemkin in ein neues Klanggewand. Bei der großen Abschlussparty DAVE On spielten mit dem Litauer Manfredas, dem Türken Dataline, der Polin Olivia oder dem Tschechen Hybris Künstler aus ganz Europa. Wähend des gesamten Festivals drückten Visuals- und Lichtkünstler der Stadt ihren Stempel auf. Zum Abschluss schufen der Dresdner Produzent Jacob Korn, Cellist Sebastian Plano aus Argentinien und der Berliner Yair Elazar Glotman mit seinem Kontrabass in der Martin-Luther-Kirche einzigartige Klangräume.

DAVE Why?

Geboren wurde die Idee zu DAVE 2012 im Nachgang der Musikfreunde-Benefizparty für den vom Feuerteufel gebrandmarkten Dresdner Plattenladen Fat Fenders. Dort traten mehr als 50 DJs und Live Acts kostenlos auf, um dem Szenetreffpunkt finanziell aus der Patsche zu helfen. Auch die Gäste zogen mit. Tänzer erschienen zahlreich. So entwickelte sich eine erfolgreiche Party, die nicht nur als musikalisch äußerst abwechslungsreich war. Über der Veranstaltung schwebte außerdem ein erfrischendes Gemeinschaftsgefühl. Veranstalter, Künstler und Tänzer feierten gemeinsam ihre Liebe zur Musik und trugen gleichzeitig ein Stück weit zu deren Fortbestand in Dresden bei. Der erste Gedanke keimte auf, diesen Antrieb für ein Festival über die elektronische Musik in Dresden zu nutzen. Nun, nach zwei weiteren Musikfreunde-Partys sowie etlichen Diskussionen, Programmplanungen und rauchenden Köpfen tritt DAVE ins Licht der Öffentlichkeit.

 

DAVE ist ein Projekt des Ragin’ Spirits e.V.

Der Verein Ragin’ Spirits e.V. gründete sich 1997 mit dem Zweck, das kulturelle Angebot für Jugendliche zu fördern. Es wurden zwei Jahre lang verschiedene Veranstaltungen u.a. in der Flugzeugwerft durchgeführt.

Nach einer gewissen Ruhezeit bekam der Ragin’ Spirits e.V. zu Beginn des Jahres 2005 einen hohen Zuwachs an neuen Mitgliedern und nahm seine Tätigkeit wieder auf. Schnell wurde deutlich, dass der Verein sich auch über das ursprüngliche Ziel hinaus in den folgenden Bereichen engagieren will:

  • Förderung des künstlerischen Austauschs in Europa, mit einem besonderen Schwerpunkt auf MOE und SOE
  • Förderung des künstlerischen Nachwuchses in den Bereichen bildende Künste und Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Dresden und Umgebung
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